Motivation lässt sich nicht verordnen – aber Führung kann Bedingungen schaffen, unter denen sie entsteht.
Mitarbeiter unterscheiden sich in ihren Werten, Erwartungen, Erfahrungen und Lebenssituationen. Was eine Person aktiviert, kann bei einer anderen wirkungslos bleiben oder sogar Widerstand auslösen. Deshalb braucht professionelle Motivationsführung mehr als Lob, Prämien oder motivierende Appelle.
Das Seminar vermittelt ein differenziertes Verständnis intrinsischer und extrinsischer Motivation. Die Teilnehmenden analysieren, wie Sinn, Autonomie, Kompetenz, Zugehörigkeit, Fairness, Anerkennung und erreichbare Ziele das Verhalten beeinflussen. Ebenso wird betrachtet, wie unklare Prioritäten, dauerhafte Überlastung, fehlender Einfluss oder widersprüchliche Führungssignale Demotivation begünstigen können.
Im Mittelpunkt steht die Übersetzung psychologischer Grundlagen in konkrete Führungsarbeit: beobachten, nachfragen, Ursachen sauber trennen, passende Impulse wählen und Vereinbarungen schaffen, die Eigenverantwortung und Leistungsfähigkeit unterstützen.