Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 15.05.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen der
[Name der Wirtschaftsakademie / Anbieter],
[Rechtsform], [Anschrift],
vertreten durch [Vertretungsberechtigte Person]
– nachfolgend „Anbieter“ genannt.
Die nachfolgenden Regelungen gelten für offene Präsenzseminare, Inhouse-Seminare,
Online-Seminare, E-Learning-Angebote, digitale Lerninhalte sowie Seminarflatrates,
soweit im jeweiligen Angebot, Vertrag oder in einer Individualvereinbarung nichts
Abweichendes geregelt ist.
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Vertragspartner des Kunden ist [Name der Wirtschaftsakademie / Anbieter].
Kunden im Sinne dieser AGB können Verbraucher, Unternehmer, juristische Personen
des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sein.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt,
die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit
zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder
rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung
ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden
nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform
zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung von Seminaren, Kursen, E-Learning-Angeboten, Flatrates oder sonstigen
Leistungen auf der Website, in Prospekten, per E-Mail oder in sonstigen Unterlagen stellt
kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Buchung
oder Anfrage.
Der Kunde gibt durch Absenden des Buchungsformulars, per E-Mail, telefonisch, schriftlich
oder über ein sonstiges vom Anbieter bereitgestelltes Buchungssystem ein verbindliches
Angebot auf Abschluss eines Vertrages ab.
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Buchung ausdrücklich bestätigt,
dem Kunden Zugangsdaten bereitstellt, eine Rechnung übersendet oder mit der Durchführung
der Leistung beginnt.
Bei Buchungen über die Website erhält der Kunde nach Eingang der Buchung in der Regel
eine automatische Eingangsbestätigung. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme
des Vertragsangebotes dar, sofern sie nicht ausdrücklich als Annahme bezeichnet ist.
3. Leistungen des Anbieters
Inhalt, Umfang, Dauer, Ort, Termine, Zielgruppe, Teilnahmevoraussetzungen, Lernziele,
technische Voraussetzungen und Vergütung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung,
dem Angebot, der Buchungsbestätigung oder einer individuellen Vereinbarung.
Bei Präsenzseminaren umfasst die Leistung – soweit in der jeweiligen Seminarbeschreibung
angegeben – die Durchführung des Seminars, Seminarunterlagen sowie die dort ausdrücklich
benannten Verpflegungsleistungen, etwa Mittagessen und Kaffeepausen.
Reise-, Übernachtungs-, Park-, Telekommunikations- und sonstige Nebenkosten sind nicht
enthalten, sofern sie nicht ausdrücklich als Bestandteil der Leistung ausgewiesen sind.
Der Anbieter schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen, beruflichen, steuerlichen,
rechtlichen oder persönlichen Erfolg, sofern ein solcher nicht ausdrücklich und schriftlich
vereinbart wurde.
4. Offene Präsenzseminare
Offene Präsenzseminare finden an dem in der Buchungsbestätigung oder Seminarbeschreibung
genannten Veranstaltungsort statt. Der Anbieter ist berechtigt, den Veranstaltungsort
innerhalb derselben Stadt oder Region zu ändern, sofern dies dem Kunden zumutbar ist
und der Gesamtcharakter der Veranstaltung erhalten bleibt.
Die Teilnehmerzahl kann aus didaktischen, räumlichen oder organisatorischen Gründen
begrenzt sein. Anmeldungen werden grundsätzlich in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
Der Anbieter kann Inhalte, Ablauf, Methoden oder Referenten ändern, sofern dadurch das
wesentliche Lernziel und der Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht beeinträchtigt werden.
5. Inhouse-Seminare
Inhouse-Seminare sind Veranstaltungen, die für einen bestimmten Kunden oder eine bestimmte
Organisation individuell durchgeführt werden. Inhalt, Termin, Ort, Dauer, Teilnehmerkreis,
Vergütung und besondere Anforderungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.
Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Räume, technischen Einrichtungen,
Zugänge, Sicherheitsunterweisungen und sonstigen organisatorischen Voraussetzungen für die
ordnungsgemäße Durchführung geeignet sind.
Verzögerungen, Ausfälle oder Mehraufwände, die durch unzureichende Mitwirkung des Kunden,
fehlende Technik, nicht verfügbare Räume, verspäteten Zugang oder sonstige vom Kunden zu
vertretende Umstände entstehen, gehen zulasten des Kunden.
Der Anbieter ist berechtigt, angemessene Reise-, Übernachtungs- und Nebenkosten zusätzlich
zu berechnen, sofern diese nicht bereits in der vereinbarten Vergütung enthalten sind.
6. Online-Seminare, Webinare und Live-Online-Formate
Online-Seminare und Webinare werden über die jeweils vom Anbieter benannte Plattform
durchgeführt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, rechtzeitig vor Beginn die technischen
Voraussetzungen zu schaffen, insbesondere eine stabile Internetverbindung, geeignete
Hardware, aktuelle Software, Lautsprecher oder Kopfhörer sowie gegebenenfalls Mikrofon
und Kamera.
Der Anbieter haftet nicht für technische Störungen, die außerhalb seines Verantwortungsbereichs
liegen, insbesondere für Störungen der Internetverbindung des Kunden, Endgeräteprobleme,
Firewall- oder Sicherheitseinstellungen, Ausfälle von Drittanbietern oder fehlerhafte
Bedienung durch den Kunden.
Eine Aufzeichnung von Online-Seminaren durch den Kunden ist nur mit vorheriger ausdrücklicher
Zustimmung des Anbieters und aller betroffenen Teilnehmer zulässig.
7. E-Learning und digitale Lerninhalte
E-Learning-Angebote können insbesondere aus digitalen Lernunterlagen, Videos, Audios,
Skripten, Aufgaben, Kontrollfragen, Tests, Foren, Lernplattformzugängen, E-Mail-Betreuung,
Live-Terminen oder sonstigen digitalen Inhalten bestehen.
Die konkrete Ausgestaltung des jeweiligen E-Learning-Angebots ergibt sich aus der jeweiligen
Leistungsbeschreibung. Sofern eine Trainerbetreuung vereinbart ist, umfasst diese die
Beantwortung fachlicher Verständnisfragen im vereinbarten Umfang und über die vereinbarten
Kommunikationswege.
Der Anbieter unterstützt den Kunden im zumutbaren Umfang bei technischen Schwierigkeiten,
soweit diese im Zusammenhang mit der Nutzung der vom Anbieter bereitgestellten Lernplattform
stehen und der Anbieter hierzu über die erforderliche Sachkunde verfügt. Ein Anspruch auf
allgemeine IT-Schulung, Einrichtung fremder Systeme, Reparatur von Hardware oder Behebung
kundenseitiger Softwareprobleme besteht nicht.
Der Kunde ist verpflichtet, die Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff
Dritter zu schützen. Eine Weitergabe von Zugangsdaten, Lernunterlagen, Links oder digitalen
Inhalten an Dritte ist nicht gestattet.
Der Anbieter kann den Zugang zu digitalen Lerninhalten vorübergehend sperren, wenn ein
begründeter Verdacht auf missbräuchliche Nutzung, unbefugte Weitergabe von Zugangsdaten
oder eine erhebliche Vertragsverletzung besteht.
8. Fernunterrichtsrechtliche Hinweise
Soweit ein Angebot als Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes einzuordnen
ist, gelten die zwingenden gesetzlichen Vorschriften des Fernunterrichtsschutzgesetzes
vorrangig.
Fernunterrichtsverträge werden nur angeboten, soweit die hierfür erforderlichen gesetzlichen
Voraussetzungen erfüllt sind. Angaben zu einer etwaigen Zulassung, Zulassungsnummer oder
Befreiung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder Vertragsunterlage.
Sofern für einen konkreten Fernlehrgang gesetzlich besondere Widerrufs-, Kündigungs-,
Form- oder Informationspflichten gelten, bleiben diese von diesen AGB unberührt.
9. Seminarflatrate
Die Seminarflatrate berechtigt den Kunden oder die vereinbarte Anzahl benannter Nutzer
während der vereinbarten Vertragslaufzeit zur Teilnahme an den in der Leistungsbeschreibung
ausdrücklich enthaltenen Seminaren, Online-Angeboten oder Lerninhalten.
Nicht enthalten sind Leistungen, die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung ausdrücklich
ausgeschlossen sind, insbesondere Zertifikatsprüfungen, Prüfungsgebühren, individuelle
Coachings, Inhouse-Seminare, Sonderveranstaltungen, Reise- und Übernachtungskosten,
Verpflegungskosten oder Leistungen Dritter, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Die Seminarflatrate ist personenbezogen oder organisationsbezogen gemäß der jeweiligen
Vereinbarung. Eine Übertragung auf andere Personen ist nur zulässig, wenn dies ausdrücklich
vereinbart wurde oder der Anbieter im Einzelfall zustimmt.
Die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen im Rahmen der Seminarflatrate setzt eine
rechtzeitige Anmeldung voraus. Ein Anspruch auf Teilnahme an einem bestimmten Termin besteht
nur, wenn der Anbieter die konkrete Teilnahme bestätigt hat und ausreichende Kapazitäten
vorhanden sind.
Die Seminarflatrate begründet keinen Anspruch auf Durchführung bestimmter Seminare zu
bestimmten Zeiten. Der Anbieter ist berechtigt, das Seminarprogramm sachlich angemessen
weiterzuentwickeln, Termine zu ändern, Veranstaltungen zu ersetzen oder einzelne Formate
einzustellen, sofern der Gesamtcharakter der Flatrate erhalten bleibt.
Die Laufzeit der Seminarflatrate beträgt, sofern nicht anders vereinbart, zwölf Monate
ab Vertragsbeginn. Sie endet mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit, sofern keine automatische
Verlängerung ausdrücklich vereinbart wurde.
Wird eine automatische Verlängerung vereinbart, gelten die gesetzlichen Vorgaben für
Verbraucherverträge und Dauerschuldverhältnisse. Verbraucher können nach Ablauf einer
etwaigen Erstlaufzeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen kündigen.
10. Preise, Rechnungsstellung und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich
zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern sie nicht ausdrücklich als Bruttopreise
ausgewiesen sind.
Die Vergütung wird mit Zugang der Rechnung fällig, sofern in der Rechnung, im Angebot oder
in der Buchungsbestätigung keine abweichende Zahlungsfrist angegeben ist.
Zahlungen sind auf das in der Rechnung angegebene Konto zu leisten. Maßgeblich für die
Rechtzeitigkeit der Zahlung ist der Eingang auf dem Konto des Anbieters.
Der Anbieter ist berechtigt, die Teilnahme oder den Zugang zu digitalen Leistungen bis zur
vollständigen Zahlung zu verweigern, sofern der Kunde sich mit der Zahlung in Verzug befindet
und kein gesetzliches Zurückbehaltungsrecht entgegensteht.
11. Stornierung durch den Kunden bei offenen Seminaren
Der Kunde kann seine Teilnahme an einem offenen Präsenzseminar oder Live-Online-Seminar
bis spätestens 28 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei stornieren.
Bei einer Stornierung weniger als 28 Kalendertage, aber mindestens 14 Kalendertage vor
Veranstaltungsbeginn, berechnet der Anbieter eine Stornierungspauschale in Höhe von
100,00 EUR netto, sofern der Kunde nicht nachweist, dass dem Anbieter
kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Bei einer Stornierung weniger als 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn oder bei
Nichterscheinen ist die volle Vergütung fällig, sofern der Kunde nicht nachweist, dass
dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Der Kunde kann jederzeit eine geeignete Ersatzperson benennen. Für die Umbuchung auf eine
Ersatzperson entstehen keine zusätzlichen Kosten, sofern keine besonderen Aufwände oder
Drittgebühren anfallen.
Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
12. Stornierung und Terminverschiebung bei Inhouse-Seminaren
Für Inhouse-Seminare gelten die im Angebot oder Vertrag vereinbarten Stornierungs- und
Verschiebungsregelungen. Fehlt eine solche Vereinbarung, gelten folgende Regelungen:
Eine kostenfreie Stornierung oder Verschiebung ist bis 28 Kalendertage vor dem vereinbarten
Termin möglich. Bei einer Stornierung oder Verschiebung weniger als 28 Kalendertage, aber
mindestens 14 Kalendertage vor Terminbeginn, fallen 50 % der vereinbarten Vergütung an.
Bei einer Stornierung oder Verschiebung weniger als 14 Kalendertage vor Terminbeginn
fallen 100 % der vereinbarten Vergütung an.
Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich
geringerer Schaden entstanden ist. Dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Schadens
vorbehalten.
Bereits angefallene Reise-, Hotel-, Raum-, Technik-, Lizenz- oder sonstige Dritt- und
Vorbereitungskosten sind zusätzlich zu erstatten, soweit sie nicht mehr kostenfrei
storniert werden können.
13. Umbuchungen
Umbuchungen auf einen anderen Termin sind nur möglich, wenn entsprechende Kapazitäten
vorhanden sind und der Anbieter der Umbuchung zustimmt.
Der Anbieter kann für Umbuchungen, die kurzfristig erfolgen oder besonderen administrativen
Aufwand verursachen, eine angemessene Bearbeitungspauschale berechnen, sofern diese dem
Kunden vor der Umbuchung mitgeteilt wird.
14. Absage, Änderung oder Verlegung durch den Anbieter
Der Anbieter ist berechtigt, Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen, zu verlegen
oder in ein gleichwertiges Online-Format umzuwandeln. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere
vor bei Erkrankung oder Ausfall von Referenten, zu geringer Teilnehmerzahl, höherer Gewalt,
behördlichen Anordnungen, technischen Störungen außerhalb des Verantwortungsbereichs des
Anbieters oder sonstigen Umständen, die eine Durchführung unmöglich machen oder unzumutbar
erschweren.
Der Anbieter wird den Kunden über Absagen, Verlegungen oder wesentliche Änderungen
unverzüglich informieren.
Im Fall einer Absage durch den Anbieter erhält der Kunde bereits gezahlte Teilnahmeentgelte
für die betroffene Veranstaltung zurück, sofern kein Ersatztermin oder keine gleichwertige
Ersatzleistung vereinbart wird.
Weitergehende Ansprüche des Kunden, insbesondere Ersatz von Reise-, Übernachtungs-,
Arbeitsausfall- oder sonstigen Folgekosten, bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen
Vorschriften und der Haftungsregelungen dieser AGB.
15. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen
rechtzeitig, vollständig und zutreffend bereitzustellen.
Bei digitalen Leistungen hat der Kunde sicherzustellen, dass seine technischen Systeme
die in der Leistungsbeschreibung genannten Mindestanforderungen erfüllen. Dazu gehören
insbesondere Internetzugang, aktueller Browser, PDF-Reader, Audioausgabe und gegebenenfalls
Kamera, Mikrofon oder spezielle Software.
Der Kunde verpflichtet sich, die Lernumgebung, Foren, Chatfunktionen und sonstige
Kommunikationswege sachlich, rechtmäßig und respektvoll zu nutzen. Rechtswidrige,
beleidigende, diskriminierende, wettbewerbswidrige oder sonst unangemessene Inhalte
sind unzulässig.
16. Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate
Teilnahmebescheinigungen werden ausgestellt, sofern dies in der Leistungsbeschreibung
vorgesehen ist oder vom Anbieter bestätigt wurde.
Zertifikate, Prüfungen oder Leistungsnachweise werden nur erteilt, wenn die hierfür
vorgesehenen Voraussetzungen erfüllt sind, insbesondere Teilnahmeumfang, Bearbeitung
von Aufgaben, Bestehen von Tests oder Prüfungen.
Ein Anspruch auf ein bestimmtes Prüfungsergebnis, Zertifikat oder eine bestimmte Bewertung
besteht nicht.
17. Nutzungsrechte an Unterlagen und digitalen Inhalten
Alle Seminarunterlagen, Skripte, Präsentationen, Videos, Audios, Aufgaben, Tests,
Grafiken, Checklisten, Konzepte, Methoden und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich
geschützt.
Der Kunde erhält ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht, die
bereitgestellten Inhalte für eigene Lern- und Weiterbildungszwecke zu nutzen.
Nicht gestattet sind insbesondere die Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe,
öffentliche Zugänglichmachung, Bearbeitung, Übersetzung, Vermietung, Unterlizenzierung,
kommerzielle Nutzung oder Verwendung zur Durchführung eigener Schulungen, sofern der
Anbieter nicht vorher ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
Unternehmen dürfen Unterlagen nur denjenigen Personen zugänglich machen, für die die
Teilnahme oder Nutzung vertraglich vereinbart wurde.
18. Verfügbarkeit digitaler Leistungen
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit seiner
digitalen Leistungen. Eine jederzeitige Verfügbarkeit wird nicht geschuldet.
Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, technische Weiterentwicklungen oder Störungen
können die Verfügbarkeit vorübergehend einschränken. Der Anbieter wird planbare
Wartungsarbeiten nach Möglichkeit so durchführen, dass die Nutzung nur geringfügig
beeinträchtigt wird.
Unerhebliche, kurzfristige oder durch Dritte verursachte Einschränkungen begründen keine
Ansprüche des Kunden, sofern der Anbieter diese nicht zu vertreten hat.
19. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
Der Anbieter ist berechtigt, methodische, fachliche, technische oder organisatorische
Verbesserungen vorzunehmen, sofern dadurch die vereinbarte Leistung nicht wesentlich
beeinträchtigt wird.
20. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung
von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie in allen Fällen,
in denen eine Haftung gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter
der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche
Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung
des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig
vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten gesetzlicher Vertreter,
Mitarbeitender, Referenten, Erfüllungsgehilfen und Beauftragter des Anbieters.
21. Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich nach Maßgabe der geltenden
Datenschutzvorschriften. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des
Anbieters, abrufbar unter: [Link zur Datenschutzerklärung].
Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter, insbesondere von Mitarbeitenden oder
Teilnehmern, an den Anbieter übermittelt, stellt der Kunde sicher, dass hierfür eine
ausreichende Rechtsgrundlage besteht und die betroffenen Personen ordnungsgemäß informiert
wurden.
22. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei
Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, sofern keine
gesetzliche Ausnahme eingreift.
Unternehmern wird kein freiwilliges Widerrufsrecht eingeräumt.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu
widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
[Name des Anbieters]
[Anschrift]
[Telefonnummer]
[E-Mail-Adresse]
mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel per Brief oder E-Mail, über Ihren
Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen. Sie können dafür das beigefügte
Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung
des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen
erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen,
an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen
Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes
vereinbart. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll,
so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem
Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses
Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang
der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Besondere Hinweise zu digitalen Inhalten
Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden,
kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn Sie ausdrücklich zugestimmt haben,
dass wir mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, Sie bestätigt
haben, dass Sie dadurch mit Beginn der Vertragserfüllung Ihr Widerrufsrecht verlieren,
und wir Ihnen eine entsprechende Bestätigung zur Verfügung gestellt haben.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns
zurücksenden:
An:
[Name des Anbieters]
[Anschrift]
[E-Mail-Adresse]
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden
Leistung:
__________________________________________
Bestellt am: __________________________________________
Name des Verbrauchers: __________________________________________
Anschrift des Verbrauchers: __________________________________________
Datum: __________________________________________
Unterschrift des Verbrauchers, nur bei Mitteilung auf Papier:
__________________________________________
23. Besondere Kündigungsrechte bei Fernunterricht
Soweit ein Vertrag als Fernunterrichtsvertrag im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes
einzuordnen ist, kann der Teilnehmer den Vertrag nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften
erstmals zum Ablauf des ersten Halbjahres nach Vertragsschluss mit einer Frist von sechs
Wochen und nach Ablauf des ersten Halbjahres jederzeit mit einer Frist von drei Monaten
kündigen.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt
unberührt.
Die Kündigung bedarf der gesetzlich vorgeschriebenen Form. Soweit gesetzlich Textform
genügt, kann die Kündigung insbesondere per E-Mail erklärt werden.
24. Außerordentliche Kündigung und Sperrung
Beide Parteien können Dauerschuldverhältnisse aus wichtigem Grund außerordentlich
kündigen. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde
trotz Mahnung mit Zahlungen in erheblichem Umfang in Verzug ist, Zugangsdaten unbefugt
weitergibt, Lerninhalte rechtswidrig verbreitet, Schutzrechte verletzt oder den
ordnungsgemäßen Ablauf einer Veranstaltung erheblich stört.
Statt einer Kündigung kann der Anbieter den Zugang oder die Teilnahme vorübergehend
sperren, wenn dies zur Verhinderung weiterer Vertragsverletzungen erforderlich und dem
Kunden zumutbar ist.
25. Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Kunde darf nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen
Forderungen aufrechnen. Diese Beschränkung gilt nicht für Ansprüche des Kunden wegen
Mängeln oder Gegenforderungen aus demselben Vertragsverhältnis.
Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Kunde nur berechtigt, soweit sein
Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
26. Kommunikation und Textform
Rechtserhebliche Erklärungen können in Textform abgegeben werden, sofern gesetzlich keine
strengere Form vorgeschrieben ist. Textform umfasst insbesondere E-Mail.
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter Änderungen seiner Kontaktdaten unverzüglich
mitzuteilen. Nachteile aus fehlerhaften oder veralteten Kontaktdaten trägt der Kunde,
sofern er die Änderung nicht rechtzeitig mitgeteilt hat.
27. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem ein Verbraucher seinen
gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit
dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Gesetzlich zwingende Gerichtsstände bleiben
unberührt.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden,
bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder
undurchführbaren Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.