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Persönliche Weiterbildung & Entwicklung

Führung II: Ziele setzen und erreichen

Deutsche Wirtschaftsakademie · Advanced Leadership- & Management-Training
Eigenständig buchbares Aufbau-Seminar Führung II
Ziele klären · Verantwortung übertragen · Fortschritt steuern

Ziele setzen und erreichen: Führen auf Distanz und Augenhöhe

Ambitionierte Unternehmensziele werden erst dann wirksam, wenn Führungskräfte sie in verständliche Erwartungen, echte Verantwortung und überprüfbare Meilensteine übersetzen. Dieses Aufbau-Seminar der Deutschen Wirtschaftsakademie zeigt, wie Führung auch über Distanz Orientierung gibt, Eigenverantwortung stärkt und Ergebnisse konsequent begleitet – ohne in Mikromanagement oder operative Rückdelegation zu geraten.

Führung IIAufbau-Seminar für erfahrene Führungskräfte und verantwortliche Leitungsebenen.
Konsequent praxisnahArbeit an Zielvereinbarungen, Delegation, Reviews und Leistungsgesprächen.
Hybrid führbarWerkzeuge für Präsenz-, Remote- und standortübergreifende Zusammenarbeit.
Eigenständig buchbarDas Seminar ist ausdrücklich nicht Bestandteil der DWA Seminar-Flatrate.
Zielorientierte Führung und wirksame Delegation

Ziele wirken erst, wenn aus Absicht klare Verantwortung und sichtbarer Fortschritt werden.

Viele Führungskräfte delegieren Aufgaben, behalten jedoch Entscheidungen, Kontrollen und Korrekturen faktisch bei sich. Unklare Zielbilder, fehlende Erfolgskriterien oder zu engmaschige Eingriffe führen dazu, dass Mitarbeiter auf Freigaben warten und Führungskräfte im operativen Tagesgeschäft gebunden bleiben.

Das Seminar „Ziele setzen und erreichen“ durchbricht diese Rückdelegationsschleife. Die Teilnehmenden lernen, Unternehmensziele in nachvollziehbare Ergebnisaufträge zu übersetzen, Entscheidungsspielräume zu klären und die Begleitung am Reifegrad der Mitarbeiter auszurichten. So entstehen Autonomie und Verbindlichkeit gleichzeitig.

Im Mittelpunkt steht ein Führungsmodell auf Augenhöhe: klar in der Sache, fair in der Beziehung und konsequent im Ergebnis. Reviews dienen nicht der Dauerüberwachung, sondern der frühzeitigen Orientierung, Problemlösung und Entwicklung. Das ist besonders wichtig, wenn Teams verteilt, hybrid oder auf Distanz zusammenarbeiten.

Leitgedanke: Delegation bedeutet nicht, Verantwortung abzugeben. Führung bleibt für Zielklarheit, geeignete Rahmenbedingungen und eine konsequente Ergebnissteuerung verantwortlich.
Konkrete Kompetenzziele

Sechs Fähigkeiten für konsequente, partnerschaftliche Ergebnisführung

Die Teilnehmenden entwickeln einen klaren Führungsrahmen, der Zielvereinbarung, Delegation, Autonomie, Fortschrittssteuerung und Leistungsentwicklung sinnvoll miteinander verbindet.

01

Ziele präzise übersetzen

Strategische Vorgaben in verständliche Ergebnisziele, Qualitätskriterien, Prioritäten und überprüfbare Meilensteine für Mitarbeiter und Teams überführen.

02

Verantwortung vollständig delegieren

Auftrag, Entscheidungsspielraum, Ressourcen, Grenzen und Rückmeldepunkte so vereinbaren, dass keine verdeckte Rückdelegation entsteht.

03

Reifegradgerecht führen

Unterstützung, Anleitung und Autonomie an Kompetenz, Erfahrung und Sicherheit des jeweiligen Mitarbeiters anpassen.

04

Fortschritt ohne Mikromanagement steuern

Reviews, Kennzeichen und Meilensteine nutzen, um Risiken rechtzeitig zu erkennen, ohne die operative Verantwortung wieder an sich zu ziehen.

05

Feedback wirksam nachsteuern

Beobachtungen und Abweichungen sachlich ansprechen, Ursachen klären und konkrete nächste Schritte verbindlich vereinbaren.

06

Leistung fair und konsequent führen

Unterstützung, Entwicklung und Konsequenz differenzieren und auch bei wiederholter Zielverfehlung handlungsfähig bleiben.

Ziel- und Delegationsarchitektur

Vom strategischen Auftrag zum verlässlich erreichten Ergebnis

Zielorientierte Führung ist ein wiederkehrender Prozess: Richtung klären, Verantwortung übertragen, Fortschritt begleiten, Hindernisse bearbeiten und Ergebnisse gemeinsam auswerten.

Ausgangslage und Führungsauftrag klären

Strategischen Zweck, Beteiligte, Abhängigkeiten, Risiken und tatsächlichen Entscheidungsspielraum erfassen. So wird deutlich, welches Ergebnis Führung ermöglichen soll.

Zielbild und Erfolgskriterien formulieren

Ergebnis, Qualität, Termin, Priorität und Grenzen verständlich beschreiben. Mitarbeiter müssen wissen, woran ein gutes Ergebnis später erkannt wird.

Verantwortung und Ressourcen vereinbaren

Zuständigkeit, Befugnisse, Unterstützung, Informationszugang und notwendige Schnittstellen vollständig klären. Delegation wird damit arbeitsfähig und verbindlich.

Meilensteine und Autonomie ausbalancieren

Reviewpunkte nach Risiko und Reifegrad festlegen. Die Führungskraft bleibt erreichbar, ohne Methoden, Einzelschritte oder Lösungen unnötig vorzuschreiben.

Fortschritt, Hindernisse und Abweichungen bearbeiten

Reviews fokussieren auf Ergebnisstand, Risiken und Unterstützungsbedarf. Abweichungen werden früh geklärt und in konkrete Korrekturmaßnahmen übersetzt.

Ergebnis sichern und Lernen verankern

Zielerreichung, Qualität, Zusammenarbeit und Lernerfahrungen auswerten. Erkenntnisse fließen in künftige Delegation, Führung und Prozessgestaltung ein.

Trainingsschwerpunkte

Die sechs Kernmodule des Seminars

Die Module verbinden Management by Objectives, Delegationssystematik, situative Führung, Remote Leadership und konsequente Leistungskommunikation zu einem praxistauglichen Gesamtsystem.

Modul 1

Zielsysteme und Zielvereinbarungen

Die Teilnehmenden übertragen Unternehmens- und Bereichsziele auf konkrete Verantwortungsfelder. Behandelt werden SMART-Kriterien, Zielkorridore, Ergebnis- und Verhaltensziele sowie die Verbindung von Ziel, Sinn, Priorität und Qualitätsmaßstab. Zielvereinbarungen werden als gemeinsamer Klärungsprozess verstanden und nicht als einseitige Aufgabenliste. Zusätzlich wird geprüft, wie Zielkonflikte, Abhängigkeiten und wechselnde Rahmenbedingungen transparent gemacht und in belastbare Vereinbarungen überführt werden.

Modul 2

Delegation und die Psychologie des Loslassens

Warum greifen Führungskräfte trotz Delegation immer wieder selbst ein? Das Modul analysiert Kontrollbedürfnis, Perfektionismus, Vertrauensfragen und unvollständige Aufträge. Trainiert wird ein vollständiger Delegationsdialog mit Ergebnis, Spielraum, Ressourcen, Grenzen, Unterstützung und Rückmeldung. Die Teilnehmenden erkennen typische Rückdelegationssignale und lernen, Verantwortung konsequent beim Auftragnehmer zu belassen. So wird Eigenverantwortung möglich, ohne Führungsverantwortung zu verwässern.

Modul 3

Situativ führen – auf Distanz und Augenhöhe

Kompetenz, Erfahrung, Motivation und Sicherheit bestimmen, wie eng oder weit Führung gestaltet werden sollte. Die Teilnehmenden unterscheiden Anleitung, Coaching, Unterstützung und Delegation und ordnen konkrete Mitarbeiterfälle ein. Besonderes Augenmerk liegt auf hybriden und verteilten Teams, bei denen Sichtbarkeit nicht mit Anwesenheit und Vertrauen nicht mit Kontrollverzicht verwechselt werden darf. Klare Erreichbarkeit, Kommunikationsrhythmen und Eskalationswege werden als Führungsrahmen gestaltet.

Modul 4

Meilensteine, Reviews und Steuerungsroutinen

Gute Zielsteuerung schafft Transparenz, ohne permanent zu kontrollieren. Behandelt werden sinnvolle Reviewfrequenzen, Fortschrittsindikatoren, Risikofrüherkennung, Entscheidungsbedarfe und schlanke Statusformate. Die Teilnehmenden üben, Reviews auf Hindernisse, Verantwortung und nächste Schritte zu konzentrieren, statt operative Detailberichte zu produzieren. Sie entwickeln Kriterien dafür, wann Unterstützung, Prioritätsentscheidung oder Eskalation erforderlich ist und wann das Team eigenständig weiterarbeiten sollte.

Modul 5

Feedback, Zielabweichung und Underperformance

Zielverfehlungen benötigen weder vorschnelle Schuldzuweisung noch ausweichende Harmonie. Das Modul vermittelt eine klare Gesprächsstruktur aus Beobachtung, Wirkung, Ursachenklärung, Erwartung und Vereinbarung. Die Teilnehmenden differenzieren zwischen fehlender Klarheit, Kompetenz, Ressource, Motivation und Verbindlichkeit und wählen passende Unterstützungs- oder Konsequenzschritte. Auch wiederholte Abweichungen, notwendige Dokumentation und die Balance zwischen Fairness, Entwicklung und konsequenter Ergebnisverantwortung werden reflektiert.

Modul 6

Performance-Coaching und nachhaltiger Transfer

Führung entwickelt Leistung, indem sie Denken und Problemlösen beim Mitarbeiter lässt. Trainiert werden lösungsorientierte Fragen, Reflexion, Anerkennung, Lernschleifen und die schrittweise Erweiterung von Verantwortung. Die Teilnehmenden prüfen, welche Routinen sie beibehalten, verändern oder neu etablieren müssen. Ein persönlicher 90-Tage-Plan überführt die Seminarerkenntnisse in konkrete Ziel-, Delegations- und Reviewroutinen für den eigenen Verantwortungsbereich und macht den Transfer überprüfbar.

Praxistransfer auf Führungsebene

Zielorientierte Führung wird im Gespräch, im Review und in der Konsequenz sichtbar.

Die Teilnehmenden bearbeiten reale Führungssituationen, erproben Delegations- und Feedbackdialoge und entwickeln einen umsetzbaren Rahmen für den eigenen Verantwortungsbereich.

Zielvereinbarungs-Canvas

Ein reales Ziel wird mit Ergebnis, Kriterien, Priorität, Grenzen, Ressourcen und Meilensteinen vollständig formuliert.

Delegationssimulation

Auftrag, Spielraum und Verantwortungsübergabe werden trainiert und auf Klarheit, Vollständigkeit und Wirkung geprüft.

Review- und Feedbacklabor

Fortschritt, Risiken und Zielabweichungen werden in kurzen, lösungsorientierten Reviewgesprächen bearbeitet.

90-Tage-Führungsplan

Die Teilnehmenden priorisieren konkrete Veränderungen und definieren überprüfbare Routinen für Ziele, Delegation und Reviews.

Konkreter Nutzen für das Unternehmen

Mehr strategische Führungszeit, klare Verantwortung und belastbare Ergebnissteuerung

01

Management entlasten

Führungskräfte reduzieren operative Rückdelegation und gewinnen mehr Zeit für Entscheidungen, Prioritäten und strategische Aufgaben.

02

Ausrichtung verbessern

Teams verstehen klarer, welche Ergebnisse zählen, wie Prioritäten zusammenhängen und woran Qualität gemessen wird.

03

Eigenverantwortung stärken

Vollständige Delegationsaufträge schaffen Entscheidungssicherheit und fördern selbstständiges Problemlösen.

04

Fortschritt transparent machen

Schlanke Meilensteine und Reviews machen Risiken früher sichtbar und ermöglichen rechtzeitige Unterstützung.

05

Leistungsgespräche professionalisieren

Abweichungen werden fairer, konkreter und lösungsorientierter bearbeitet, statt zu lange unausgesprochen zu bleiben.

06

Hybride Führung stabilisieren

Klare Ziele und verlässliche Kommunikationsroutinen unterstützen Zusammenarbeit über Standorte und Distanz hinweg.

Zielgruppe, Durchführung und Nutzen

Für erfahrene Führungskräfte, die Verantwortung wirksam übertragen und Ergebnisse souverän steuern wollen

Das Aufbau-Seminar richtet sich an Leitungspersonen, die ihre Ziel-, Delegations- und Performance-Routinen professionalisieren möchten. Es eignet sich besonders als Fortführung eines grundlegenden Führungstrainings.

Zielgruppe

Geschäftsführer, Inhaber, erfahrene Führungskräfte, Bereichs- und Abteilungsleiter, Team- und Projektleiter sowie Leitungspersonen in hybriden oder verteilten Arbeitsstrukturen.

Durchführung

Trainerimpulse, Fallarbeit, Ziel-Canvas, Gesprächssimulationen, Reviewübungen, Feedback und kollegialer Austausch. Format, Umfang und Schwerpunkte werden individuell abgestimmt.

Konkreter Nutzen

Präzisere Zielvereinbarungen, vollständigere Delegation, weniger Mikromanagement, klarere Reviews und ein belastbarer persönlicher Führungsrahmen für Zielerreichung und Entwicklung.

Eigenständig buchbares Aufbau-Seminar

Führung II wird auf Zielsystem, Leitungsebene und Arbeitsrealität Ihres Unternehmens abgestimmt

„Ziele setzen und erreichen“ ist ausdrücklich nicht Bestandteil der DWA Seminar-Flatrate. Das Seminar wird separat vereinbart und kann auf Präsenz-, Hybrid- oder Distanzführung, konkrete Zielsysteme und reale Delegations- oder Leistungssituationen ausgerichtet werden.

  • Bedarfs- und Zielklärung vor der Durchführung
  • Anpassung an Führungslevel, Verantwortungsbereich und Zielsystem
  • Einbindung anonymisierter Praxisfälle und aktueller Führungsfragen
  • Schwerpunktsetzung für Delegation, Remote Leadership oder Performance
  • Konkrete Transferaufgaben für die ersten 90 Tage
Praxisorientierte Begleitung

Trainieren mit der Deutschen Wirtschaftsakademie

Gute Zielsteuerung verbindet Klarheit und Konsequenz mit echtem Vertrauen in die Verantwortung der Mitarbeiter.

Das Trainerteam der Deutschen Wirtschaftsakademie verbindet Managementsystematik, Führungspsychologie und intensive Anwendung. Die Teilnehmenden erhalten keine isolierte Methodensammlung, sondern eine konsistente Architektur für Ziele, Delegation, Reviews, Feedback und Entwicklung.

Im Training werden reale Führungsmuster reflektiert, vollständige Ziel- und Delegationsdialoge erprobt und konkrete Handlungsalternativen entwickelt. So entsteht ein Führungssystem, das auch in hybriden und dynamischen Arbeitsumgebungen anschlussfähig bleibt.

Trainerteam der Deutschen WirtschaftsakademiePraxisorientierte Weiterbildung für Management, Führung und Organisationsentwicklung
Deutsche
Wirtschaftsakademie
Ziele · Verantwortung · Wirkung
Häufige Fragen

Das Wichtigste zum Seminar auf einen Blick

Für wen ist das Seminar „Ziele setzen und erreichen“ geeignet?
Für Geschäftsführer, Inhaber, erfahrene Führungskräfte, Bereichs-, Abteilungs-, Team- und Projektleiter sowie Personen, die Verantwortung über Präsenz-, Hybrid- oder Distanzstrukturen hinweg steuern. Es ist als Aufbau-Seminar Führung II konzipiert.
Ist ein vorheriges Führungstraining zwingend erforderlich?
Nein. Führungserfahrung ist jedoch hilfreich, weil das Seminar anspruchsvolle Ziel-, Delegations- und Leistungssituationen bearbeitet. Als Fortführung eines grundlegenden Führungstrainings kann es besonders systematisch genutzt werden.
Werden konkrete Zielsysteme aus unserem Unternehmen einbezogen?
Ja. Zielkaskaden, Verantwortungsmodelle, Reviewprozesse oder typische Delegationssituationen können anonymisiert in die Fallarbeit einfließen. Der konkrete Umfang wird vorab abgestimmt.
Behandelt das Seminar auch Führung auf Distanz?
Ja. Klare Ergebnisziele, verlässliche Kommunikationsroutinen, passende Reviewfrequenzen und reifegradgerechte Autonomie sind zentrale Voraussetzungen für hybride und standortübergreifende Führung.
Wie wird mit Zielverfehlungen und Minderleistung umgegangen?
Das Seminar vermittelt eine sachliche Gesprächsstruktur zur Ursachenklärung. Unterschieden werden unter anderem Klarheits-, Kompetenz-, Ressourcen-, Motivations- und Verbindlichkeitsthemen. Daraus werden passende Unterstützungs-, Entwicklungs- oder Konsequenzschritte abgeleitet.
Ist das Seminar Bestandteil der DWA Seminar-Flatrate?
Nein. „Ziele setzen und erreichen“ ist ein eigenständig buchbares Aufbau-Seminar und ausdrücklich nicht Bestandteil der DWA Seminar-Flatrate. Die Durchführung wird separat mit der Deutschen Wirtschaftsakademie vereinbart.
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Nutzen Sie das Kontaktformular für Ihre Anfrage. Die DWA stimmt anschließend Zielsetzung, Durchführung und Rahmenbedingungen mit Ihnen ab.

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info@deutsche-wirtschaftsakademie.deTelefon: 0176 / 8498 2994